Die Parsitenprovinz
Roman
Deutsche Verlags-Anstalt Stuttgart
1960
 

... Der junge Mann, dessen Erlebnisse Hufnagel berichtet, dieses makabre Beispiel einer Menschengestalt, in der sich das Leben gewissermaßen mumifiziert, in der die Spannungen zwischen Bewußtsein und Wirklichkeit erloschen sind, ist, genau besehen, eine apokalyptische Figur...
Günther Busch, Tagesspiegel


... der Leser auf jenes umringte Nichts gestoßen. Dabei erweist es sich, daß diese kalte gleichgültige Methode des bloßen Registrierens letzten Endes leidenschaftliches Engagement bedeutet ...
Heinz Beckmann, Die Welt


... Hufnagels erzählerische Fähigkeit, die illusionslose Schärfe seiner Beobachtung machen die "Parasiten-Provinz" zu einem Roman, der durch einen eigenen Ton aufhorchen läßt.
Hellmuth Karasek, Stuttgarter Zeitung


... genaue Beobachtung, Detailkenntnis und Detailbesessenheit. Wie die Autoren des "Nouveau roman" registriert er die winzigsten, unscheinbarsten Bewegungen, die 'Tropismen', um mit Nathalie Sarraute zu reden, verfällt aber nie - wie jene - in den Fehler, diese Bewegungen absolut zu setzen ...
Peter Hamm, RIAS Berlin-Kulturelles Wort/Literatur